Wissenschaftler bestätigt AfD-Forderung nach besserer Disziplin an Schulen

Für einen strengeren Unterricht hat sich der schwedische Erziehungsforscher Heller Sahlgren ausgesprochen. Der Wissenschaftler wies in einer Untersuchung nach, dass die anfänglichen großen Erfolge Finnlands in der Pisa-Studie dem alten konservativen Unterrichtsmodell geschuldet waren. Seitdem Finnland auf alternative und anti-autoritäre Unterrichtsmodelle umstellte, sackte es bei den Pisa-Ergebnissen deutlich ab. Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

„Diese Ergebnisse überraschen mich überhaupt nicht. Seit Jahren hören wir die Klagen von Pädagogen, dass die Disziplinlosigkeit an allen Schularten teilweise dramatische Züge annimmt und die Lehrer fast keine wirksamen Sanktionsmöglichkeiten mehr haben. Ruhestörer dürfen praktisch nur noch verbal ermahnt werden, sich doch bitte vernünftig zu verhalten. Bereits Grundschullehrer berichten, dass aufsässige Schüler sie auslachen, weil diese kaum mit Disziplinierungsmaßnahmen rechnen müssen.

Deshalb forderte die AfD schon in ihrem Wahlprogramm, eine Erziehungsoffensive für bessere Disziplin zu starten. Lehrer müssen Schülern, die den Unterricht stören, effektiver Einhalt gebieten können. Dazu brauchen sie auch Rechtssicherheit und Schulleiter müssen unbürokratisch von ihrem Hausrecht Gebrauch machen können. Gerade die zunehmende Zahl von Kindern mit Migrationshintergrund profitiert von einem konservativen Unterrichtsmodell, so die Studie von Sahlgren: Sie lernt, die Kultur ihres neuen Heimatlandes ernst zunehmen.“

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