Windkraft-Branche muss sich um eigenen Müll selbst kümmern

Laut einer neuen Studie des Umweltbundesamtes fehlen der Windkraft-Branche 300 Millionen Euro, um ihre alten Anlagen fachgerecht entsorgen zu können. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der AfD im Sächsischen Landtag, Jörg Urban:

„Jedes Jahr bis zu 70.000 Tonnen Sondermüll allein an Rotorblättern können wir nicht einfach ignorieren. Gleiches gilt auch für die Betonfundamente. Sie müssen nach der Nutzungsdauer der Windkraftanlagen vollständig auf Kosten der Betreiber entfernt werden.

Dass ihnen hierfür die Mittel fehlen, ist ein unfassbarer Skandal. Warum durften diese klammen Betreiber denn dann überhaupt die Anlagen aufbauen? Nach Ansicht der AfD müssen die Betreiber unbedingt insolvenzsichere Rücklagen für die Entsorgung bilden. Wer das nicht in ausreichendem Maße macht, darf für kein einziges Windrad eine Genehmigung erhalten. Den Steuerzahlern diese Kosten aufzubürden, ist definitiv der falsche Weg.

Darüber hinaus lehnen wir die Verspargelung der wunderschönen Landschaft des Freistaates Sachsen aus prinzipiellen Gründen ab. Der Flächenverbrauch der Windkraft ist viel zu groß und der Schutz von Wäldern und Vögeln liegt uns sehr am Herzen. Wir brauchen daher andere Lösungen.

Im Übrigen ist es ein Treppenwitz der Geschichte, dass die Bundesrepublik Deutschland mit ihrem Mühlengesetz von 1957 die Stilllegung von Windmühlen unterstützte und heute den Ausbau dieser mittelalterlichen Technologie mit Unsummen subventioniert. Das ist ewiggestrig. Wir setzen dagegen auf technischen Fortschritt.“

 

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