Volksaufstand am 17. Juni 1953 entlarvte DDR als Unrechtsstaat

Am 17. Juni 1953 gab es in der DDR einen Volksaufstand. In über 700 Orten protestierten über eine Million Menschen gegen die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in der DDR. Die damalige SED-Führung war mit dieser Situation vollends überfordert und die Sowjets reagierten mit ausufernder Härte. Sie schlugen die Demonstrationen mit Panzern und scharfer Munition nieder, wobei mehrere dutzend Menschen getötet und noch mehr verletzt wurden.

Hierzu erklärte Mario Beger, AfD-Abgeordneter im Sächsischen Landtag und selbst in den 80er Jahren Opfer des SED-Regimes:

„Der 17. Juni 1953 ist ein Symbol für die Unterdrückung und zeigte bereits in den frühen Jahren, was für ein Unrechtsstaat die DDR war. Um dem Mut dieser Menschen, welche damals auf die Straße gegangen sind und zu Ehren der dabei ums Leben gekommenen den nötigen Respekt zu zollen, muss der 17. Juni wieder nationaler Feiertag werden. Dieser Tag soll auch zukünftig daran erinnern, wie wichtig es für Regierende ist, im Sinne des Volkes zu handeln und nicht im eigenen. Denn auch in der heutigen Zeit steigt wieder der Zorn der Bevölkerung und große Demonstrationen in ganz Europa zeigen derzeit auf, dass ein großer Volksaufstand jederzeit wieder möglich ist.“

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