Verstöße gegen Mindestlohn: Niedriglohn-Politik beenden

Die Zahl der Verstöße gegen den Mindestlohn hat in Sachsen zugenommen. Dieses Jahr hat der Zoll bereits 262 Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Romy Penz, arbeitsmarktpolitische Sprecherin, erklärt:

„Sachsen ist Niedriglohnland. Die Verstöße gegen den Mindestlohn zeigen die schlechten Arbeitsbedingungen für viele Geringverdiener. An dieser Entwicklung ist auch die CDU schuld.

Jahrelang bot die Union den Freistaat als verlängerte Werkbank an und warb mit besonders niedrigen Löhnen. An die umfangreichen staatlichen Fördergelder koppelte sie zu selten die Forderung, auch gut bezahlte Jobs in der Forschungsabteilung oder Konzernzentrale hierher zu verlagern.

Mit dieser Politik muss endlich Schluss sein. Sachsen ist Pisa-Sieger und hat gut ausgebildete Fachkräfte. Deren Arbeit muss besser wertgeschätzt werden. Deshalb will die AfD die Wirtschaftsförderung neu ausrichten, damit gut bezahlte Arbeitsplätze im Freistaat entstehen.“

 

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