Verhältnismäßigkeit der Berichterstattung nicht gewährleistet

Sächsischen Medien berichten heute in großer Aufmachung über eine Entschuldigung des Freistaates Sachsen, weil Jugendliche vor dem Schauspielhau während der „Pegida“-Demonstration angepöbelt worden sein sollen.
Dazu erklärt die medienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Kirsten Muster:
„Sollte es tatsächlich so sein, dass Pegida-Demonstranten Schüler, angereist aus dem gesamten Bundesgebiet in Dresden angepöbelt, ja auch geschubst haben, weil diese ‚Nazis raus‘ gerufen haben, ist das eine Entgleisung. Verwunderlich ist für mich allerdings die Dimension der Berichterstattung über diesen vergleichsweise bedeutungsarmen Vorfall. Während Sachsens Leitmedien den Vorfall der Vergewaltigung einer Büromitarbeiterin in Nähe der Nossener Brücke durch einen Marokkaner am helllichten Tag im Meldungsbereich ansiedelten und Sachsens Integrationsministerin Köpping nicht reagierte, tut dies nun die Kultusministerium im Nachgang der unschönen Pöbelei. Für mich ist dies ein weiterer Beweis, dass es Ziel des politisch-medialen Komplexes ist, nichtlinken Demonstranten latente und permanente Aggressionsbereitschaft nachzuweisen. Mit unabhängiger und überparteilicher Berichterstattung hat das wenig bis nichts zu tun.“

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