Verfehlte CDU-Schulpolitik zu Lasten unserer Kinder

Wie die SZ am 24.1.2019 berichtet, hat das Leibniz-Institut das sächsische Bildungssystem analysiert und festgestellt, dass 35 Prozent aller eingestellten Lehrer in Sachsen keine pädagogische Ausbildung haben. Im deutschlandweiten Vergleich ist das der höchste Wert.

Dr. Rolf Weigand, hochschulpolitischer Sprecher, kommentiert:

„Die externe Analyse offenbart die Mängel im sächsischen Bildungssystem. Deutschlandweit sind nur acht Prozent aller Lehrer Seiteneinsteiger, in Sachsen waren es 2016 bereits 35 Prozent. Diese Zahlen verdeutlichen, dass das CDU-geführte Kultusministerium über Jahre hinweg ein Problem nicht erkannt, das Bildungssystem kaputtgespart und nur von der Substanz gelebt hat.

Das Thema Lehrermangel ist der CDU-Regierung in Sachsen seit Jahren bekannt, genauso wie die steigende Geburtenrate seit dem Jahr 2000. Dennoch wurde nichts getan, um die Situation zu verbessern. Eltern, Schüler und Lehrer wurden sich selbst überlassen, in der Hoffnung, dass es doch nicht so schlimm kommt.

Das nenne ich Unfähigkeit, die auf Kosten unserer Kinder geht. Es wird, wenn es überhaupt gelingt, Jahre dauern, bis Sachsen an den bundesweiten Durchschnitt von Seiteneinsteigern bei der Lehrerschaft kommt.

Die AfD-Fraktion brachte mehrfach Anträge (6/6125, 6/5135) in den Landtag ein, um den Lehrermangel zu mindern.

Alle Anträge lehnten die antibürgerlichen Blockparteien ab.“

 

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