Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft teilt AfD-Position zu Asyl und Einwanderung

Der Präsident der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft (VSW), Bodo Finger, erklärte zum Thema Asyl und Zuwanderung: „In der aktuellen Diskussion brauchen wir dringend mehr Sachlichkeit, um diese Herausforderung zu lösen. Dazu gehört auch, die Themen Asyl und Zuwanderung nicht zu vermischen. Bei Zuwanderung reden wir von qualifizierten Fachkräften, die wir für unser Land gewinnen möchten. Zuwanderung muss vom Staat gesteuert werden. Dafür brauchen wir klare Regeln.“

„Mit dieser öffentlichen Erklärung teilt die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft Kernpositionen der sächsischen AfD-Fraktion sowie der AfD insgesamt“, erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Mario Beger.
„Bereits im Januar wies die AfD-Fraktion in ihrem öffentlichen Asylpapier darauf hin, dass Einwanderungswillige derzeit so gut wie keine andere Möglichkeit haben, um nach Deutschland zu kommen, als hier einen Asylantrag zu stellen. Dadurch wird aber das Asylrecht missbraucht, die Aufnahmekapazität in den Asylheimen und Kommunen dramatisch überlastet und die schnelle Bearbeitung der Asylanträge blockiert. Außerdem wird die Willkommenskultur der Sachsen überstrapaziert. Es besteht die Gefahr, dass auch wirklich bedürftige Kriegsflüchtlinge nicht mehr mit offenen Armen empfangen werden.

Der High-Tech-Standort Deutschland braucht qualifizierte Zuwanderung. Deutschland muss aber selbst festlegen, welche Ingenieure, Altenpfleger und Ärzte gebraucht werden und danach die Regeln für die Zuwanderung aufstellen. Eine illegale Masseneinwanderung von zumeist ungebildeten Armutsflüchtlingen verletzt nicht nur geltendes Recht, sondern widerspricht den Anforderungen der Wirtschaft, wie die Erklärung des VSW beweist.“

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