Tod von Islamkritiker Ulfkotte – und Journalisten klatschen

Am Wochenende starb der Buchautor, Publizist und Islamkritiker Udo Ulfkotte an Herzversagen. Im sozialen Netzwerk „Twitter“ bejubelte die deutsch-türkische Spiegel-Journalistin Hatice Ince den Tod Ulfkottes mit den Sätzen: „Das Jahr fängt gut an“ und „Hahahaha! Darauf einen Schnaps!“ verbunden mit einem Tränen lachenden Smiley. Die ARD-Netzreporterin Julia Rehkopf markierte letzteren Tweet mit „Gefällt mir“.

Dazu erklärt die medienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion und stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Kirsten Muster:

„Menschenverachtend, gehässig und teilnahmslos: unter diesen drei Schlagworten lässt sich zusammenfassen, wie zwei eigentlich der Neutralität verpflichtete Journalistinnen den Tod eines Menschen bejubeln. Es ist schlicht unanständig, seine Häme über den Verlust eines Lebens medial so breitzutreten. Es wäre schon schlimm genug, wenn es sich um Hinterhofschreiber eines drittklassigen Provinzblattes handeln würde. Auch wenn der ‚Spiegel‘ sein früheres Niveau längst verloren hat – ein sogenanntes Leitmedium dürfte solche Menschenfeinde erst recht nicht in seinen Reihen dulden. Wenn dann noch eine ARD-Redakteurin in den Kanon mit einstimmt, darf wohl gefragt werden, ob solche Positionen auch in zwangsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten inzwischen salonfähig geworden sind. Man darf gespannt sein, wie die Chefredakteure mit dem würdelosen Verhalten dieser Personen arbeitsrechtlich umgehen.

Ein besondere Pikanterie, um nicht zu sagen Geschmacklosigkeit, zeigt sich im Übrigen beim Namen, unter dem Hatice Ince bei Twitter firmiert. Dort nennt sie sich ‚Hatin Juce‘. Unzählige Twitter- und Facebook-Nutzer prangerten daraufhin an, dass der Name phonetisch wie ‚Hating Jews‘ klinge – also ‚Juden hassen‘.“

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