Tillich hängt die Lausitz ab

Es ist Montag, der 21. September 2015 und die verkehrspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag Silke Grimm wartet vergeblich am Görlitzer Bahnhof auf den Zug, der nach Unterbrechung der Strecke Dresden-Breslau, die beiden Städte wieder verbinden sollte.

So hat sie, wie viele andere Bürger und Unternehmen auch, den sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich am Ende des Bahngipfels am 10.09.2015 in Funk- und Fernsehen verstanden, als er verkündete, dass es ab 21. September 9 Züge mit Umsteigeverbindungen am Bahnhof Görlitz geben wird, da die polnischen Züge in den Görlitzer Bahnhof einfahren dürften.

Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember sollen laut seiner Aussage wieder 3 Zugpaare mit „Direktverbindung“ von Dresden nach Breslau fahren.

Herr Tillich, waren das wieder nur Worte zur Beruhigung der „Lausitzer Region“, die bei Straßen- und Bahnverbindungen ständig hinten angestellt wird? Die Region würde sich jedenfalls freuen, wenn endlich Tatsachen geschaffen werden, die positiv auf die Lausitz/Oberlausitz und ihre Menschen wirken würden.

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