Teebeutel-Skandal wichtiger als Hepatitis-B-Gefahr?

Ausführlich berichtet heute die „Dresdner Morgenpost“, wie CDU-Gesundheitsministerin Klepsch den Jahresbericht der sächsischen Gesundheitskontrolleure vorstellte. Intensiv beschäftigt sich die Zeitung mit nicht verzehrfähigen südafrikanischen „Rooibos“-Tee. In einem Nebensatz wird erwähnt, dass unter Asylbewerbern Fälle der Leberkrankheit Hepatitis-B „gehäuft“ vorkamen.

 

Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, André Wendt:

 

„Die ‚Morgenpost‘ berichtet augenscheinlich bereitwilliger über den Teebeutel-Skandal, als über die gefährliche Leberkrankheit Hepatitis-B. Der Virus wird durch den Kontakt mit infizierter Körperflüssigkeit, z.B. bei Sex, übertragen und kann zu tödlicher Leberzirrhose oder -karzinomen führen. Wer in Deutschland lebt, war bisher vor diesem gefährlichen Virus sicher. Eine Impfempfehlung für Kinder gibt es seit 1995.

 

Durch die fehlgeleitete  Asylpolitik der Bundesregierung, die natürlich auch gesundheitsrelevante Maßnahmen einschließen muss, ist nun auch diese Sicherheit aufgegeben worden. Wenn, wie von Frau Staatsministerin angegeben, die Erkrankungsrate bei Asylbewerbern erhöht ist, steigt damit per se auch das Übertragungsrisiko der Hepatitis-B-Viren. Für viele sächsische Bürger stellt sich nun die Frage, ob sie sich nachträglich schützen sollten. Dieses brisante Thema scheint der ‚Morgenpost‘ weniger wichtig, als jede Woche eine neue mediale Lebensmittel-Sau durchs Dorf zu treiben.“

 

 

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