Staatsregierung versagt erneut bei Lehrerplanung

Laut „Freie Presse“ sollen künftig tschechische Lehrer Kindern von Asylbewerbern Deutsch an sächsischen Schulen lehren. Dieser Vorschlag kam von der Chemnitzer Regionaldirektion der sächsischen Bildungsagentur.

Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

„In den Sitzungen des Schulausschusses beteuerte die Staatsregierung immer, sie habe die Lage im Griff. Es würden genug Lehrer für Deutsch als Zweitsprache (DaZ) ausgebildet und es würden auch genug dafür geschulte Pädagogen zur Verfügung stehen.

Die Wahrheit sieht allerdings ganz anders aus. Nun sollen sogar tschechische Deutschlehrer den Kindern von Asylbewerbern die Sprache ihres Gastlandes beibringen. Das ist ein weiterer Offenbarungseid für die Lehrerplanung und Einstellung durch die sächsische Staatsregierung. Bekannt ist diese Fehlplanung aus beinah allen Schulbereichen: Jahrelang stellte man in Sachsen teuer ausgebildete Pädagogen nicht ein, so dass diese in andere Bundesländer abwanderten. Nun sucht das Kultusministerium verzweifelt Lehrer und stellt im großen Stil Personal ohne jegliche pädagogische Ausbildung ein.“

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