SPD-Landtagskandidat verunglimpft Sachsen und ganzen Meißner Stadtteil

Der SPD-Landtagskandidat und ehemalige Leiter des sächsischen Landesamtes für politische Bildung, Frank Richter, hat aktuell ein Buch mit dem Titel „Gehört Sachsen noch zu Deutschland?“ veröffentlicht. Darin behauptet er u.a., dass sich spätestens seit den Pegida-Aufmärschen und den „Exzessen“ von Heidenau, Freital und Chemnitz das Bild von Sachsen über die deutschen Grenzen hinaus verdunkelt habe. Statt an Frauenkirche, Friedliche Revolution und Gemütlichkeit denken viele jetzt an Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus.

Dazu erklärt der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende, AfD-Landtags- und frühere Meißner OB-Kandidat, Joachim Keiler:

„Der von den Medien zum so genannten Wendeheld emporgejubelte Herr Richter sollte einen Grundkurs in Sachen Demokratie absolvieren. Bürgern, die von ihrem demokratisch verbrieften Demonstrationsrecht Gebrauch machen, mehr oder weniger deutlich zu unterstellen, sie seien für den Ruf Sachsens als ‚Dunkeldeutschland‘ verantwortlich, heißt nichts anderes, als die Gesellschaft mit linker Hetze weiter zu spalten.

Richter unterstellt in dem Buch gleichzeitig den Bewohnern des Meißner Stadtteils Triebischtal, sie seien, die aus der Bahn Geratenen, die in einer offenen Alkoholiker- und Drogenszene ohne Hoffnung leben. Weiter unterstellt der SPD-Politiker, dass Sachsen die Abkehr von der Demokratie drohe.

Ich möchte Herrn Richter an dieser Stelle daran erinnern, dass die nun von ihm verunglimpften sächsischen Bürger über Jahre hinweg sein exorbitantes Gehalt als Leiter des Landesamtes für politische Bildung erarbeitet haben. Diese Bürger nun zumindest indirekt in eine antidemokratische Ecke zu stellen, um den eigenen politischen Erfolg in einer linken Partei einzufahren, ist schäbig und unwürdig.“

 

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