Sohn von Sachsens stellvertretendem Ministerpräsidenten wirbt für linksextreme Hasskapelle

Der Meißner SPD-Kreisrat und stellvertretende Juso-Vorsitzende, Johann Dulig, der auch Sohn vor Sachsens SPD-Chef und stellvertretendem Ministerpräsidenten Martin Dulig ist, wirbt auf seinem Facebook-Auftritt für die linksextremistische und zur Gewalt aufrufenden Band "Slime". Der Namenszug befindet sich deutlich zu sehen auf Duligs Mütze. In ihren Texten singen "Slime" beispielsweise: "Bomben bauen, Waffen klauen stampft die Polizei zu Brei, haut den pigs die Fresse ein, denn nur ein totes Schwein ist ein gutes Schwein. Mollies und Steine gegen Bullenschweine" In einem anderen Lied von "Slime" heißt es: "Deutschland muss sterben, damit wir leben können." Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Dulig-Junior unter der Überschrift "Pyrotechnik ist kein Verbrechen" ein Foto des 1945 zerbombten Dresden verbreitet hatte. Der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer, erklärt dazu: "Natürlich gibt es keine Sippenhaft. Das ist auch gut so. Aber dennoch muss sich Sachsens stellvertretender Regierungschef, der auch Wirtschaftsminister und SPD-Chef von Sachsen ist, fragen lassen, in welchem Milieu solches Gedankengut gedeihen konnte. Mit Demokratie und Humanismus haben solche Texte jedenfalls nichts zu tun. Obendrein ist es ein Schlag ins Gesicht für jeden Polizisten, dafür auch noch Werbung zu machen. Die sächsische SPD hat ganz offenbar ein Problem, sich klar und deutlich von linksextremistischer Gewalt abzugrenzen." Auszug aus dem Verfassungsschutzbericht Brandenburg 2011: "Slime" gehören zu jenen Hass-Musikern, die auf Kinder und Jugendliche verrohend wirken. Diese Feststellung beruht auf einer Entscheidung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien. Sie ist damit einem Antrag des Landeskriminalamtes Brandenburg auf Indizierung der CD "Slime 1" gefolgt. Der Tonträger ist nun als `schwer jugendgefährdend´ eingestuft und wird zusätzlich als strafrechtlich relevant bezeichnet.

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