Sind Sie ein Antisemit, Herr Özdemir?

Es handele sich um eine „komische Mischpoke“, die angeblich die Tradition der Montagsdemonstrationen der DDR „mißbrauchen“ würde, schnodderte Grünen-Chef, Cem Özdemir in der Talk-Runde „Maybritt Illner“ in die Runde. Sachsens AfD-Fraktionsvorsitzende Dr. Frauke Petry verwahrte sich daraufhin in der gleichen Sendung von dem „Vokabular Mischpoke“ für die in Dresden an Montagen demonstrierenden Bürger. Sachsens AfD-Generalsekretär, der Landtagsabgeordnete, Uwe Wurlitzer fragt nun: „Sind Sie ein Antisemit Herr Özdemir? Der Begriff Mischpoke kommt aus dem jiddischen bedeutet so viel wie Familie, Gesellschaft, Bande. Ich frage mich, warum ein bekennender Muslim, wie Herr Özdemir einen anderen Glauben mit dieser Wortwahl, die im deutschsprachigen Raum eindeutig negativ konnotiert ist, öffentlich herabzuwürdigen sucht.“ Özdemir ist der erste in den Bundestag (1994) gewählte Moslem.

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