Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif!

Der Wehrbeauftragte der Bundeswehr, Hans-Peter Bartels von der SPD, kritisiert massive Ausrüstungsmängel bei der Bundeswehr. Dazu erklärt der Berufssoldat und Afghanistanveteran, AfD-Landtagsabgeordneter André Wendt:

„Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man sich bei Einsätzen in Krisengebieten zu 100 Prozent auf Material und Personal verlassen muss. Wenn immer wieder neue Reformen ins Leben gerufen werden, obwohl die vorhergehenden noch nicht einmal abgeschlossen sind, wenn es beispielsweise an Schützenpanzern, Flugzeugen, Nachtsichtgeräten und Ersatzteilen fehlt und diese teilweise erhebliche Konstruktionsmängel aufweisen, kann man kaum noch von einer einsatzfähigen Armee sprechen.
Zudem ist zu konstatieren, dass in manchen Dienststellen nicht einmal mehr eine Einsatzbereitschaft von 60 Prozent erreicht wird, weil neben anderen Gründen unsere Soldatinnen ihre Kinder betreuen müssen oder Soldaten Elternzeit nehmen. Der ständige und teilweise realitätsfremde Umbau der Bundeswehr hat mittlerweile groteske Züge angenommen, die ein Umdenken unabdingbar machen.

Ich fordere deshalb die sächsische Staatsregierung auf, sich bei der Bundesregierung für ein Ende dieser fehlerhaften Strategie, welche mittlerweile sowohl die Einsatzfähigkeit, als auch die Moral der Truppe gefährden, einzusetzen.“

Archiv

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung