Shell-Studie: Meinungsdiktatur löst keine Probleme

In der neuen Jugend-Shell-Studie stimmten 68 Prozent der Aussage zu: „In Deutschland darf man nichts Schlechtes über Ausländer sagen, ohne gleich als Rassist beschimpft zu werden“. 53 Prozent unterschrieben die Aussage „Die Regierung verschweigt der Bevölkerung die Wahrheit“. SPD-Familienministerin Giffey forderte aufgrund dieser Aussagen mehr politische Bildung.

Jörg Urban, AfD-Fraktionsvorsitzender, erklärt:

„Die Studie belegt einmal mehr den immer enger werdenden Meinungskorridor in Deutschland. Selbst junge Menschen machen bereits diese Erfahrung in Schule, Universität und Ausbildung. Am Abendbrottisch werden sie wie zu DDR-Zeiten von ihren Eltern ermahnt, bestimmte reale Missstände in der Schule oder der Öffentlichkeit nicht kritisch anzusprechen. Sonst drohen soziale Ausgrenzung oder Schwierigkeiten bei der Berufswahl.

Umso abenteuerlicher ist die Reaktion der SPD-Familienministerin. Statt die Warnsignale zu hören und sich für offene Debattenkultur einzusetzen, will sie mit zusätzlichem Polit-Unterricht die Zweifler auf Linie bringen. Diesen Weg hat auch die sächsische CDU eingeschlagen, die trotz Lehrermangel und Unterrichtsausfall den Polit-Unterricht ausbaut. Dabei könnten SPD und CDU aus der DDR-Geschichte lernen, dass diese Politik langfristig zum Scheitern verurteilt ist. Man löst Probleme nicht, indem man die Diskussion darüber unterdrückt. Die Probleme wachsen unter der Oberfläche weiter und kommen später nur mit größerer Wucht zurück.“

 

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