Selektive Wahrnehmung in einigen Medien

Über den Mord an einer britischen Abgeordneten wurde u.a. von der „Morgenpost“ unter der Überschrift „EU-Gegner tötet Briten-Politikerin“ berichtet.

Dazu erklärt die medienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Kirsten Muster:

„Mit keiner Silbe erwähnt die Zeitung, dass der Täter psychisch gestört war. Aus der Tat eines Geisteskranken wurde die Tat eines ‚EU-Gegners‘. Einige Medien scheinen hier eine sehr selektive Wahrnehmung zu haben. Nach eigenem politischem Gusto werden die Fakten zurechtgebogen. Als wenige Tage zuvor ein islamistischer Terrorist 49 Menschen in einem Nachtclub umbrachte, hieß es in den meisten deutschen Medien, ein psychisch labiler Schwulen-Hasser habe dieses größte Blutbad in der US-Geschichte angerichtet.

Dass der amerikanische Täter mit afghanischen Wurzeln sich zum IS bekannte und bereits seit Jahren unter Terrorverdacht stand, wurde eher in einem Nebensatz erwähnt. Eine derartige interessengelenkte Berichterstattung verstärkt die Glaubwürdigkeitskrise der Medien und fördert die Politikverdrossenheit.“

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