Schutz von Asylbewerberheimen ist richtig – Begründung aber unehrlich

Laut Medienberichten plant die sächsische Regierungskoalition, zur Bewachung von Asylbewerberheimen die Wachpolizei zu reaktivieren. Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sebastian Wippel:

„Es ist richtig und gut, Asylbewerber vor gewalttätigen Übergriffen zu schützen. Nur sollte die Diskussion von den Regierungsparteien ehrlicher geführt werden. Denn die zahlreichen Massenschlägereien unter Asylbewerbern in ihren Unterkünften in Schneeberg, Chemnitz und Dresden haben gezeigt, dass auch die deutschen Anwohner von Asylheimen vor Übergriffen von Asylbewerbern geschützt werden müssen. Bei den schweren Krawallen zuletzt in Suhl wurden nicht nur Wachpersonal, Polizisten und Journalisten mit Eisenstangen und Stuhlbeinen von Asylbewerbern attackiert und verletzt, sondern auch Anwohner litten unter den bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Mehrere Privat-Fahrzeuge wurden zerstört und die Bürger trauten sich viele Stunden nicht aus ihren Häusern.

Auch die Wiedereinführung der Wachpolizei ist eine Bankrotterklärung der Staatsregierung. Jahrelang baute sie massiv Stellen bei der Polizei ab, obwohl durch offene Grenzen, seit Jahren ansteigende Kriminalität und eine Völkerwanderung illegaler Einwanderer mehr Polizisten benötigt werden statt weniger. Alle Anträge der AfD-Fraktion, die Polizeireform 2020 zu stoppen, wurden abgelehnt. Nun soll das Asylchaos von einer unzureichend ausgebildeten Hilfspolizei gerichtet werden, die lediglich im dreimonatigen Schnellkurs geschult wurde.“

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