Schluss mit Kuschelpädagogik: Lehrerverband voll auf AfD-Kurs

Lehrerverbandschef Kraus fordert in einem neuen Buch zur Bildungssituation in Deutschland eine „bildungspolitische Revolte“. Unter anderem soll das Sitzenbleiben beibehalten, die Anforderungen für das Abitur heraufgesetzt werden. Außerdem spricht sich Kraus weiterhin für Noten aus. Mehrere rot-grün regierte Bundesländer wollen diese und andere schulspezifischen Besonderheiten abschaffen oder durch weniger wirksame Alternativen ersetzten.

Uwe Wurlitzer, parlamentarischer Geschäftsführer der sächsischen AfD-Fraktion und Mitglied im Schulausschuss, erklärt:

„Herzlichen Glückwunsch, lieber Lehrerverband. Das, was ihr Vorsitzender Kraus jetzt aufs Tableau bringt, waren und sind originäre AfD-Forderungen – und zwar von Anfang an! Weder waren noch sind wir dafür, die Anforderungen zum Abitur so weit abzusenken, dass selbst schwache Schüler noch irgendwie durchrutschen. Ebenso falsch ist, statt Noten nur noch Bewertungsblabla zu verteilen. Und auch das Sitzenbleiben gehört zur Grunderfahrung, die schlechte Pennäler eben machen müssen. Ein Schulsystem, in dem den Schülern nichts geschenkt wird, ist die beste Voraussetzung für das spätere Leben.

Die AfD wird weiter sachverstandsneutrale Schulpolitik anprangern und bekämpfen, wo immer es geht!“

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