Schadet die BILD-Zeitung Bautzen?

Laut einem aktuellen Bericht der „BILD“-Zeitung soll der „Husarenhof“ in Bautzen, dessen Dachstuhl ausbrannte, kein Asylbewerberheim mehr werden. Das Blatt berichtet außerdem, dass das Hotel „unter dem Applaus von Schaulustigen brannte.“ Dies dementiert nun der Einsatzleiter der Bautzner Feuerwehr in einem Interview mit der „SZ“. Er sagt, er habe „davon gar nichts wahrgenommen. Ich habe niemanden grölen gehört und war stattdessen mit dem Einsatz beschäftigt. Ich weiß aber davon, dass im Bereich des Käthe-Kollwitz-Platzes eine Person in die Einsatzstelle hineingelaufen ist, um den sich dann aber die Polizei gekümmert hat. Nach meinem Wissen gab es keine weiteren direkten Störungen der Löscharbeiten.“

Dazu erklärt AfD-Fraktionsvorstandsmitglied, Jörg Urban, Ex-OB-Kandidat für Bautzen:

„Sowohl Feuerwehr, als auch einige lokale Medien revidierten die reißerische Berichterstattung von zumeist überregionalen Medien inzwischen, wonach ein johlender Mob den Dachstuhlbrand mit Häme, Beifall und Schadenfreude begleitet hätte. Es scheint so, als würde man es in manchen Schreibstuben regelrecht herbeisehnen, eine Vielzahl der Bautzner als rechtsradikale Gröler diffamieren zu können. Das ist unanständig und wird dazu beitragen, dass die Glaubhaftigkeit der Berichterstattungen vieler Medien weiter sinkt. Zumal bis heute nicht geklärt ist, wer diesen Brand verursacht hat. Mit ihrer, laut Zeugenaussagen, falschen Berichterstattung, schadet die BILD möglicherweise dem Ruf einer ganzen Stadt.“

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