Sächsischer CDU-Abgeordneter Fischer verunglimpft Wendeheld Uwe Steimle öffentlich als „Kommunisten“!

Freitagabend verteidigte das einstige Honecker-Double, Ex-Tatort-Kommissar und Kabarettist Uwe Steimle in der TV-Gesprächsrunde „Riverboat“ die Bürger Sachsens vor rhetorischen Angriffen von Medien und Politikern: „Die Sachsen sind die einzigen, die das Maul aufmachen“, sagte Steimle. Gleichzeitig verwahrte er sich gegen zunehmende „Propaganda“, u. a. weil die AfD noch immer in vielen Medien mit dem Adjektiv rechtspopulistisch versehen wird, die Grünen und die CDU allerdings nicht mit dem Zusatz „pädophil“ und „verfassungsfeindlich“ beschrieben werden. Der Link zur Sendung wurde bei Facebook geteilt, worauf CDU-Politiker Fischer kommentierte: „Dass sich die Alternative fürs Denken auf einen Kommunisten beruft - das ist schon Realsatire“.

Dazu erklärt der AfD-Landtagsabgeordnete und einstige Stasi-Häftling, Mario Beger:

„Der Abgeordnete Fischer war zur Zeit der friedlichen Demonstrationen gegen das SED-Regime in Sachsen acht, beziehungsweise neun Jahre alt. Er rannte also noch mit der sprichwörtlichen Trommel um den Christbaum. Das hindert ihn heute nicht daran, mutige Sachsen, wie Uwe Steimle einer ist, der nachweislich an den Demonstrationen 1989 in Dresden teilnahm und damit rechnen musste von Stasi und Volkspolizei verhaftet oder verprügelt zu werden, öffentlich zu verunglimpfen und indirekt als Antidemokraten zu denunzieren. Denn Kommunisten sind keine Demokraten.

Fischer hat als Abgeordneter meines Wahlkreises, für den ich in der AfD-Fraktion arbeite, eine Vorbild-Funktion. Die CDU-Fraktion täte gut daran ihn wegen seiner zunehmenden Pöbel-Attacken im Netz zur Räson zu bringen. Mit solchen unqualifizierten Beleidigungen erweist er seiner Partei einen politischen Bärendienst.“

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