Sächsische Wirtschaft will Ende der Russland-Sanktionen und übernimmt weitere AfD-Forderungen

In einem Interview mit dpa machte sich Sachsens neuer Arbeitgeber-Präsident, Dr. Jörg Brückner, mehrere Forderungen der AfD-Fraktion zu eigen. Dazu erklärt der stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende, Jörg Urban:

„Wir freuen uns, dass auch aus der sächsischen Wirtschaft immer mehr kritische Stimmen zur desaströsen Politik der Bundes- und Landesregierung kommen. Bereits der alte Arbeitgeber-Präsident, Bodo Finger, hat auf die Schädlichkeit der Sanktionen gegen Russland für die sächsische Wirtschaft hingewiesen und sich gegen eine einseitige Vorverurteilung von Russland in diesem Konflikt gestellt, wie sie von CDU und SPD auf Bundesebene immer noch betrieben wird.

Der neue Präsident geht noch ein Stück weiter und übernimmt AfD-Politik: Er fordert nicht nur die Abschaffung der Russland-Sanktionen, sondern beklagt obendrein die Ohnmacht des Staates im derzeitigen Asyl-Chaos und den damit verbundenen massiven Vertrauensverlust in der Gesellschaft. Brückner macht Politik und Medien schwere Vorwürfe, dass in der öffentlichen Debatte immer noch die ‚Zuwanderung von Fachkräften und das Recht auf Asyl durcheinandergebracht‘ werden. Für gut 90 Prozent der Asylbewerber sei kein Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt denkbar, weil Deutschkenntnisse und andere Fähigkeiten fehlten.

Ich hoffe, die Landesregierung nimmt diese Kritik ernst und wendet sich endlich gegen Merkels Politik. Sonst landet Deutschland im ‚Abgrund‘, wie jüngst die renommierte ‚New York Times‘ prognostizierte.“

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