Sachsens SPD-Minister ist „Spitzenreiter“ bei befristeten Arbeitsverträgen

Laut einer Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion, (6/8622) ist das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr 2017 „Spitzenreiter“ bei der Vergabe befristeter Arbeitsverträge. Rund 60 Stellen im Ministerium sind von Mitarbeitern besetzt, die lediglich auf Zeit beschäftigt sind. Das Ministerium untersteht ausgerechnet Sachsens SPD-Chef, Wirtschaftsminister Martin Dulig. Zum Vergleich: Im CDU-geführten Finanzministerium ist 2017 lediglich ein Angestellter befristet beschäftigt. In den vergangenen Jahren waren sogar knapp 100 Stellen im Wirtschaftsministerium auf Zeit belegt.

Dazu erklärt die stellvertretenden AfD-Fraktionsvorsitzende, Kisten Muster:

„Das Ergebnis dieser Kleinen Anfrage ist ein weiterer Beweis, dass die Kluft zwischen politischem, angeblichen Wollen und tatsächlichem Handeln auch in der Sachsen-SPD unüberbrückbar groß zu sein scheint. Während SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz Wasser predigt und allerfeinsten Wein konsumiert, trifft sich auch Wirtschaftsminister Dulig medienwirksam gern mit so genannten ‚kleinen Leuten‘ am Küchentisch. Es ist schlicht unglaubwürdig, vor der Wahl soziale Gerechtigkeit zu fordern und anschließend Mitarbeiter in Zeitarbeit zu beschäftigen.

Übrigens führt auch das SPD-geführte Bundesfamilienministerium neue Jobs in neun von zehn Fällen nur auf Zeit, berichtet der MDR auf Basis einer Kleine Anfrage im Bundestag. Dies ist bigotte, janusköpfige SPD-Politik. Sie ist unglaubwürdig, falsch und arbeitnehmerfeindlich.“

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