Sachsens CDU-Agrarminister will bei Gentechnik nicht selbst entscheiden

"Weil Brüssel aber kneift müssen nun die Mitgliedstaaten entscheiden und die Bundesregierung soll wiederum die Verantwortung an die Bundesländer weiterreichen", barmte Sachsens CDU-Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt in den Dresdner Neuesten Nachrichten. Weiter sagt er: "Ich habe starke Zweifel, ob die grundsätzliche Ablehnung der Gentechnik der richtige Weg ist." Unverständnis darüber bei Sachsens AfD-Generalsekretär Uwe Wurlitzer: "Statt froh zu sein, diese Entscheidung im Sinne Sachsens selbst regeln zu können, fleht CDU-Minister Schmidt förmlich darum, weitere Kompetenzen nach Brüssel auszulagern. Im Übrigen lehnt die AfD-Fraktion genmanipulierte Lebensmittel ab. Wie die überwiegende Mehrheit der Sachsen auch. Langzeit-Tierversuche haben bewiesen, dass es durch genmanipulierte Lebensmittel zu gehäuft auftretenden Krebserkrankungen kommen kann."

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