Sachsen: Minister schweigen zum versuchten S-Bahn-Mord - Sind Deutsche Opfer 2. Klasse?

Weder kurz nach der Tat vom Freitag, als ein Mann (40) am Haltepunkt Zschachwitz von zwei Asylbewerbern ins Gleisbett gestoßen und an der Erreichung des sicheren Bahnsteigs gehindert wurde noch nach der gestrigen Verhaftung der Täter äußerten sich Minister der Sächsischen Staatsregierung dazu. Auch das Medienecho auf die Nationalität der Verbrecher blieb erstaunlich gering.

Uwe Wurlitzer, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion Sachsen erklärt dazu:

"Ein Mensch ist von Verbrechern vor einen Zug gestoßen und dank der geistesgegenwärtigen Reaktion des S-Bahn-Fahrers gerade noch gerettet worden, und von Mitgliedern der sächsischen Regierung kommt nicht einmal der leiseste Mucks. Vielleicht, weil das Opfer Deutscher war und die Täter nicht ins übliche Erregungs-Schema passten? Auf den Gedanken muss ich kommen, wenn ich mir vergangene Vorfälle ansehe. Als ein tunesischer Sex-Gangster letzten Sommer auf der Nossener Brücke in Dresden eine Frau brutal vergewaltigte, blieben Justiz,- Innen- und auch Integrationsministerium stumm. Sie empörten sich auch nicht, als der Asylbewerber Khaled B. von einem Landsmann erdolcht wurde - wohingegen kurz nach dem Mord ein rassistisches Motiv vermutet wurde und hier alle Vorverurteilungsmühlen fleißig mahlten.

Über den couragierten Bürgern, die in Arnsdorf einen randalierenden Asylbewerber in einem Discounter dingfest machten, wurde schon kurz nach ihrem Eingreifen kübelweise Dreck ausgegossen. Bei ihnen arbeitete die Justizmaschinerie wie am Schnürchen, der Prozess beginnt Ende März. Die beiden S-Bahn-Schubser ließ man dagegen laufen. Erst auf Druck der AfD-Fraktion, die Umstände zum Thema eines Untersuchungsausschusses zu machen, ließ man die Handschellen klicken. Hätten wir nicht mit dem Finger auf die Verantwortlichen gezeigt, wäre heute noch nichts passiert.

Ich konstatiere: Heißen die Täter Achmed oder Mustafa, hat die staatliche und mediale Empörung Nulllinien-Niveau. Ihre Opfer werden vergessen, nach ihnen werden keine Plätze benannt, jährliche Gedenkveranstaltungen nicht abgehalten. Weil sie Deutsche, Sachsen sind - und damit Opfer zweiter Klasse?"

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