Sachsen braucht kein Endlager für eine Million Jahre!

Zur aktuellen Debatte „Standortauswahlgesetz nachbessern – Sachsen nicht für DDR-Altlasten bestrafen“ erklärt der umweltpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jörg Urban:

„Die Suche nach einem Atommüll-Endlager, welches für eine Million Jahre Sicherheit garantiert, ist unrealistisch und unverantwortlich. Es gibt aber bereits heute die technischen Möglichkeiten, gebrauchte Brennstäbe weiter zur Stromgewinnung zu nutzen und die Halbwertszeit des entstehenden Atommülls extrem zu verringern.

Deutschland braucht kein vorgebliches Endlager bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag. Wir brauchen Zwischenlager bis zur Wiederaufarbeitung der gebrauchten Brennstäbe und wir brauchen überwachte Lager für die verantwortungsvolle Lagerung von Atommüll mit geringen Halbwertszeiten.
Außerdem braucht Deutschland wieder Atomforschung, um nicht technologisch abgehängt zu werden. Der Ausstieg aus der Kernenergie ist ein weltweiter deutscher Sonderweg, der Unsummen verschlingt und von unseren Nachbarn mit Kopfschütteln beobachtet wird. Keine große Wirtschaftsnation verzichtet auf Kernenergie.“

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