Russland-Sanktionen endlich beenden, sächsische Bauern stärken

Peter Birke vom Kreisbauernverband Nordsachsen forderte jetzt laut LVZ, die Russlandsanktionen zu beenden, da sie viele Bauern in der Region in arge Bedrängnis bringen würden. So können die Landwirte derzeit den Liter Milch nur noch für 34 Cent verkaufen, zehn Cent weniger als für die Erzeugung notwendig.

Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer, aus dem Wahlkreis Nordsachsen:

„Zum wiederholten Male fordern wir die Landesregierung auf, Frau Merkel endlich zum Einlenken in ihrer Embargo-Politik zu bewegen. Leidtragende der unsinnigen Sanktionen sind neben der sächsischen Wirtschaft vor allem die Bauern, denen ein riesiger Markt weggebrochen ist. Wenn weiter die Milch und Fleischpreise in den Keller gehen, stehen viele Bauern mit dem Rücken an der Wand.

Der Wirtschaftskrieg muss endlich beendet werden, da Russland nicht allein schuld am Ukraine-Konflikt ist und obendrein das Embargo die Falschen trifft, nämlich das russische Volk. Besonders bedenklich am Embargo ist, dass damit auf Druck der USA Europa seine westlichen Werte verteidigen soll, die Vereinigten Staaten aber hinterrücks ihren Handel mit Moskau sogar ausgebaut haben, wie Birke bestätigte. Diese Vorwürfe erhoben bereits letzten Sommer verschiedene Medien.“

 

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