Russland-Embargo schadet sächsischer Industrie

Der Umsatz der sächsischen Maschinenbau- und Elektrotechnik-Unternehmen ist seit dem, von der Bundesregierung verordneten, Russland-Embargo im Vergleich zum Vorjahr

um ein Fünftel zurückgegangen. Landesweit sank das Exportvolumen von Januar bis September laut Statistischem Landesamt um 16 Prozent. Genau das hatte die AfD-Landtagsfraktion im Vorfeld erkannt und forderte darum zur Landtagssitzung am 12. und 13. November per Antrag an die Staatsregierung, also an CDU und SPD, sich dafür einzusetzen, dass das Embargo sofort beendet wird. Dieser AfD-Antrag wurde aber von allen anderen Parteien abgelehnt. Fraktionschefin Dr. Frauke Petry: „Wirtschaftssanktionen sind kein geeignetes Mittel, politische Konflikte zu lösen. Es ist offenbar nur ein Lippenbekenntnis der sächsischen Regierung, wenn sie immer wieder betont, sich besonders für den Mittelstand einsetzen zu wollen.“    

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung