Renommierter Volkswirtschaftler stimmt öffentlich AfD-Grundpositionen bei Asyl und Einwanderung zu

Der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und Volkswirtschaftler der Universität Magdeburg, Prof. Reint E. Gropp, teilte jetzt öffentlich in einem Gastbeitrag in der Sächsischen Zeitung eine Grundposition der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag.
Das „demografische Problem in Deutschland“ ließe sich laut Gropp „nicht über die Asylpolitik“ lösen. „Die Asylproblematik“ müsse „vollständig von der Einwanderungspolitik getrennt“ werden. „Dieses In-einen-Topf-Werfen von Asylsuchenden und Einwanderern behindert die Debatte um Einwanderung in Deutschland entscheidend.“Dazu erklärt die sächsische Fraktionsvorsitzende der AfD und Bundessprecherin der Alternative für Deutschland, Frauke Petry: „Genau um diese Punkte geht es in dem im Januar von der AfD-Fraktion vorgestelltem Positionspapier ‚Asyl und Einwanderung‘. Asylsuchende benötigen und bekommen hier Schutz vor Verfolgung, bis die politischen Umstände in deren Heimatländern eine Rückkehr erlauben.
Diese muss dann allerdings auch konsequent erfolgen. Einwanderung erfolgt dann, wenn Ausländer hierher kommen, um sich eine Existenz aufzubauen, um hier selbstbestimmt zu leben. Wenn heute unisono Politiker der Altparteien suggerieren, der demografische Wandel Deutschlands ließe sich durch Asylbewerber aufhalten oder gar stoppen, sind sie entweder naiv oder sie versuchen ihre politische Untätigkeit bei der verfehlten Asylpolitik bewusst zu kaschieren. Asylbewerber ohne Berufs- oder Schulabschluss, noch dazu ohne jede Sprachkenntnis, sind in keine wirtschaftliche Branche vermittelbar. Deswegen hat Prof. Gropp richtig erkannt, was auch Politik der AfD ist: Deutschland braucht endlich ein modernes Einwanderungsgesetz, das nach den Bedürfnissen des hiesigen Arbeitsmarktes gestaltet sein muss.

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