Reiche Golfstaaten weigern sich, arabische Glaubensbrüder aufzunehmen

Laut FAZ weigern sich Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuweit weiterhin, syrische Kriegsflüchtlinge aufzunehmen. Dafür wollen sie für diese Muslime in Deutschland 200 Moscheen bauen.

„Es ist schon interessant, wie die reichen Golfstaaten mit ihren Glaubensbrüdern umgehen“, erklärt der kirchenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Carsten Hütter.

„Schon seit Jahren weigern sich diese arabischen Länder, geflohene Araber aus Syrien aufzunehmen, um ihre Länder vor ‚ethnischen Konflikten‘ zu schützen. Das die ethnischen Konflikte in einem ‚ungläubigen‘, christlichen Europa für ihre arabischen Glaubensbrüder wesentlich größer sein müssen, scheint die Golfstaaten nicht zu stören. Interessant ist auch, dass der ‚Aufschrei der Anständigen‘ bei Muslimen wie Nicht-Muslimen weltweit ausbleibt. In Deutschland wird eine derartige Politik normalerweise als fremdenfeindlich und rassistisch heftig kritisiert.

Es ist schwer zu verstehen, dass sich die Hilfe der reichen Golfstaaten für syrische Kriegsflüchtlinge allein darin erschöpft, in Deutschland 200 Moscheen bauen zu wollen. Laut FAZ handelt es sich Syrienkonflikt vor allem um einen Religionskrieg zwischen Sunniten und Schiiten. Statt ihre religiösen Streitigkeiten in ihrer Heimat zu klären, so wie in Europa zwischen Katholizismus und Protestantismus geschehen, wollen die Araber ihre religiösen Konflikte scheinbar lieber nach Europa exportieren und den Einfluss des Islam in Europa vergrößern.“

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