Regierung übernimmt viel zu spät die AfD-Landarztquote

Zum 20-Punkte-Programm von CDU-Sozialministerin Klepsch erklärt der sozialpolitische Sprecher, André Wendt:

„Es ist gut, dass die von der AfD geforderte Landarztquote nun endlich kommen soll. Allerdings hat die CDU über zwei Jahre vergeudet, da sie unseren Antrag im Landtag bereits 2017 ablehnte (6/8490). Wichtig sind zudem die zusätzlichen Medizinstudienplätze und der Test von mobilen Behandlungsmöglichkeiten, die wir ebenfalls seit langem fordern. Allerdings werden die nun eingeleiteten Schritte nicht reichen, um den sich seit Jahren verschärfenden Land- und Facharzt-Mangel effektiv zu bekämpfen.

Die AfD-Fraktion fordert zusätzlich dringend die Schärfung der gesetzlichen Grundlagen, damit Kommunen eigene Ärzte anstellen können. Die Budgetierung der ärztlichen Leistungen muss abgeschafft werden, die viele praktizierende Mediziner am Quartalsende zur Untätigkeit verdammen, auch aus Angst vor Regressforderungen. Krankenhäuser müssen stärker in die ambulante Versorgung eingebunden werden und damit als regionale Gesundheitszentren fungieren. Dafür müssen die Standorte gesichert und finanziell besser ausgestattet werden.“

 

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