„Rechtsruck“ in den Medien?

Die linke „taz“ regt sich aktuell über eine Karikatur der Sächsischen Zeitung auf. Diese zeigt Merkel mit der „Raute“  und im Hintergrund „südländische aussehende“ Männer, die Kirchen und Autos anzünden, Denkmäler zertrümmern und wütend den Krummdolch schwingen. Darunter steht sarkastisch: „Wir schaffen das“. Rassistisch nennt die „taz“ diese Karikatur, die auch von „Bachmann“ stammen könnte.

Die FAZ bewertet den Aufmarsch von über 1.000 Nordafrikanern zu Silvester in Köln als "Machtprobe". Es sei versucht worden, „den deutschen Staat anzutanzen".

Die Sächsische Zeitung analysiert  kritisch die Neujahrsansprache von Landtagspräsident Rößler. Er hatte mit deutlichen Worten  die „abgehobene Politik“ der Volksvertreter gegeißelt. Diese Kritik kam aber nach Auffassung der SZ ziemlich verspätet. 

Und schließlich fällt die „BILD“ über die Grünen-Chefin Simone Peter her. Sie hatte den Polizeieinsatz in Köln als „überzogen“ kritisiert. Bild titelt „Dumm, Dümmer“ und verleiht der Öko-Partei den Titel: „GRÜFRI“, was so viel bedeutet wie „Grün-Fundamentalistische-Realitätsfremde Intensivschwätzer“.


Dazu erklärt die medienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Kirsten Muster:

„Mehrere Medien, die bis vor wenigen Tagen keine Möglichkeit ausließen, die chaotische Asylpolitik der Regierung mit Kanzlerin Merkel an der Spitze zu verteidigen, zu rechtfertigen, ja als alternativlos darzustellen, versuchen sich nunmehr in einer anderen Tonart. Die konservative Wochenzeitung ‚Junge Freiheit‘ beschreibt bereits einen in Gang gekommenen politischen Klimawandel. Es sieht ganz so aus, als ob die unter Auflagenschwund leidenden deutschen Leitmedien diesen Wandel spüren und aus Furcht vor weiteren Leser-Abwanderungen einen ‚Rechtsruck‘ vollziehen.“ 

 

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