Quereinsteiger-Lehrer müssen dringend qualifiziert werden

Die Lehrergewerkschaft GEW sieht die Unterrichtsqualität an Sachsens Schulen in Gefahr, durch die „massenhafte Übernahme von Quereinsteigern“ als Lehrer. Es sei mindestens erforderlich, die Seiteneinsteiger nachträglich zu qualifizieren. Die Lehrerkrise sei „ein klares Zeichen für eine jahrelange verfehlte Personalpolitik“, zitieren die „Dresdner Neueste Nachrichten“ die GEW.

Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

„Nun erkennt auch die Lehrergewerkschaft, was die AfD-Fraktion seit ihrem Einzug in den Sächsischen Landtag kritisiert: CDU-geführte Landesregierungen haben den Bildungsbereich in den letzten Jahren systematisch kaputtgespart und sind die Ursache für Unterrichtsausfall und Lehrermangel. Jahrelang wurden für viel Geld ausgebildete Lehramts-Absolventen aus Sachsen vertrieben, weil die Staatsregierung kaum neue Lehrer einstellte. Nun müssen Quereinsteiger die Löcher an den Schulen stopfen.

Doch der Pfusch im CDU-Bildungsministerium geht weiter. Die Quereinsteiger verfügen über keinerlei pädagogische, didaktische und methodische Kenntnisse und sollen sich diese auch nicht nachträglich aneignen, weil die Staatsregierung keine Schulung finanzieren will. Zudem fehlt immer noch ein Lehrerentwicklungskonzept auf der Grundlage, dass in den nächsten 15 Jahren 23.700 Lehrer in den Ruhestand gehen werden. Bürgernahe Politik, die aus Fehlern wenigstens lernt, sieht anders aus. Die AfD-Fraktion fordert die Bereitstellung der notwendigen finanziellen Mittel für die Qualifizierung von Quereinsteigern.“

Archiv

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung