Prozess um Messermord an Daniel H. – kommt die ganze Wahrheit auf den Tisch?

Heute beginnt der Prozess um den Messermord am Chemnitzer Familienvater Daniel H. in Dresden. Laut Medienberichten gibt es Unklarheiten in der Anklageschrift, wie viele Tatwaffen von den Asylbewerbern verwendet wurden. Zudem ist angeblich die Ursache des Konfliktes immer noch nicht bekannt.

Sebastian Wippel, innenpolitischer Sprecher, erklärt:

„Die AfD-Fraktion hofft, dass dieses Verbrechen nun endlich in vollem Umfang aufgeklärt wird und die Täter ihre gerechte Strafe erhalten. Viele Bürger in Chemnitz und Sachsen hat diese schreckliche Tat aufgewühlt und sie erwarten vom Rechtsstaat eine angemessene Verurteilung.

Es ist gut, dass nun die beiden anderen Opfer und Zeugen der Messerattacke vor Gericht aussagen. Damit dürfte endlich der Grund für den Streit öffentlich werden, der laut Staatsanwaltschaft bisher angeblich unklar sei.

Auch die Medien haben sich beim Thema Streit-Ursache auffällig zurückgehalten und damit zusätzlichen Raum für Spekulationen geöffnet. Einzig die WELT sprach mit den beiden anderen Opfern. Augenscheinlich hat auch sie es nicht für notwendig gehalten, nach der Ursache des Konfliktes zu fragen oder sie zu benennen.

Zudem gibt es Medienberichte, dass der Hauptbelastungszeuge Al N. bedroht werde und versucht habe, seine Anklage zurückzuziehen. Hier muss der Rechtsstaat konsequent eingreifen. Die Gesundheit von Zeugen ist im Sinne des Rechtsstaates zu schützen, notfalls sind Aussagen auch durch Schutzprogramme für Zeugen sicherstellen.“

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