Positiver Einfluss von „Pegida“ auf Jugendliche?

Eine Studie der Göttinger Demokratieforscher analysiert aktuell den Einfluss von Pegida auf junge Menschen und beschäftigt sich damit, inwiefern Jugendliche im Bann von Pegida stehen. Die Forschungsgruppe fand laut „Sächsische Zeitung“ „keine Indizien, die auf ein Anwachsen antidemokratischer Kräftereservoirs unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen hindeutet“. Dafür fand sie einen „unerwartet konservativen Wertekanon sowie ein nur marginal ausgeprägtes politisches Bewusstsein. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen hätten ein starkes Harmoniebedürfnis, das zugleich mit einem Hang zur Konformität und dem Wunsch nach Kontrolle und Planbarkeit einhergeht. Die Erwartungshaltung sei, dass alle nach den Regeln spielen. Normverstöße werden missbilligt, Anpassung ist erwünscht. Enorm wichtig sind ihnen Kollektivwerte wie Familie und Zusammenhalt, und sie streben nach materieller Sicherheit.“

Dazu erklärt der sächsische AfD-Generalsekretär, Jan Zwerg:

„Wieder einmal hat das Göttinger Institut für Demokratieforschung versucht, mit scheinbar wissenschaftlichen Methoden Sachsen und Pegida im Besonderen in Misskredit zu bringen und als latent rechts zu stigmatisieren. Ich darf an die Skandalstudie dieses Institutes zum Thema Rechtextremismus in Ostdeutschland erinnern. „Skandal“, „erfunden“, „unwissenschaftlich“ – so wurde beinahe einhellig in fast allen Medien darüber berichtet. Interviewpartner sollen darin schlicht erfunden worden sein.

Nun also wieder der Osten im Fokus der linken Göttinger Wissenschaftler. Erstaunlich ist allerding das Ergebnis. Obwohl die Studienersteller fast ausschließlich wissenschaftliche Mitarbeiter an diesem Institut sind, ist es ihnen nicht gelungen, auch nur den Hauch von Rechtsextremismus unter Jugendlichen zu finden oder zu interpretieren, der durch den ‚Einfluss‘ von Pegida erzeugt wurde. Familie, Zusammenhalt, Konservatismus sind wichtige Lebensinhalte.

Die Macher der Studie mögen das verurteilen oder kritisieren. Es zeigt aber, dass die versuchte Permanent-Propaganda der Staatsmedien und die Arbeit solcher ‚Forscher‘ wenig bis nicht bei Jugendlichen oder jungen Erwachsenen verfängt.“

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