Polizeigewerkschaft kritisiert CDU-Innenminister: Stellenabbau endlich beenden

Sachsens Chef der Polizeigewerkschaft Husgen kritisierte in den „Dresdner Neuesten Nachrichten“ das CDU-Innenministerium für den Stellenabbau bei der Polizei. Bis zu 400 Beamte gehen dieses Jahr in den Ruhestand und fehlen dann im Polizeidienst. Die verkürzt ausgebildeten und schlechter bezahlten Wachpolizisten können diesen Wegfall nicht kompensieren, da sie z.B. nicht im Streifendienst eingesetzt werden können.

Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sebastian Wippel:

„Der CDU-Innenminister hat mit seinem starren Festhalten an der ‚Polizeireform 2020‘ die aktuelle Entwicklung des Personalnotstandes verschlafen und viel zu spät und halbherzig reagiert. Wenn Ulbig ab 2018 700 zusätzliche Polizisten ausbilden will, sind das immer noch 20 Beamte weniger, als die AfD-Fraktion bereits zu Beginn der Legislaturperiode gefordert hatte. Nach zweieinhalb bis dreijähriger Ausbildung wären dann nämlich die ersten Polizisten dieses Jahr fertig geworden.

Die Wachpolizei ist nur eine ‚Billigvariante‘ der Polizei, mit der die CDU dem Bürger Sand in die Augen streuen will, um von ihrem Versagen abzulenken.“

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