Polizei und Armee stärken statt „Volkssturm“ gegen die Auswirkungen eigener Versager-Politik

Nach der Anschlag-Serie in Deutschland am Wochenende plant die Bundesregierung laut Presseberichten den Aufbau einer so genannten Reservistenarmee. Ein nationales Sicherheitskonzept sehe nun vor, zur Unterstützung der Polizei Freiwillige einzusetzen, berichtet die "Bild"-Zeitung. Dafür kämen ehemalige Angehörige mit militärischer oder polizeilicher Ausbildung in Frage.

Dazu erklärt der sicherheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Carsten Hütter:

„Nicht nur in Sachsen, sondern in ganz Deutschland wurden Armee und Polizei über Jahre kaputt gespart. Nun, wo sich abzeichnet, dass im ganzen Land in puncto Sicherheit nichts mehr ist, wie es vorher war, sollen mit Aktionismus und ohne Verstand die Auswirkungen der eigenen, desaströsen Politik mit einer Reservisten-Armee bekämpft werden. Bilden die Einheimischen indes an Kriminalitätsbrennpunkten Bürgerwehren, wird das propagandistische Feuer auf sie eröffnet. Der Merkel-Staat hat zwar soweit die Kontrolle verloren, das er auf eine Art ‚Volkssturm‘ zurückgreifen will, aber die Kontrolle der Bürger gilt den Sozialisten aller Parteien immer noch als oberstes Gebot. Dass ein Amoklauf mit einer illegal erworbenen Waffe von manchen Politikern mit dem Ruf nach weiterer Einschränkung des legalen Waffenbesitzes beantwortet wird, illustriert die herrschende Schizophrenie.

Die AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag fordert seit Jahren, den Stellenabbau bei der Polizei zu stoppen und qualifizierte Polizisten in ausreichender Anzahl auszubilden und einzustellen. Die Bundeswehr wurde aus finanziellen Gründen mit schlechten Waffen ausgestattet, Großtechnik funktioniert nur teilweise, ist veraltet oder nicht ausreichend vorhanden. Ein Staat aber braucht, gerade in Zeiten der globalen Völkerwanderung, eine funktionierende Armee.

Diese Regierung hat auf allen Ebenen versagt. Der Plan, nun eine Reservisten-Armee aufzustellen, ist ein weiterer Beweis dafür. Zeit für Veränderungen, Zeit für die AfD.    

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