Polizei im Landkreis personell offenbar stark unterbesetzt

In der Nacht von Samstag den 18. April auf Sonntag den 19. April wurden in Gröditz mehr als 50 PKW’s durch Vandalismus beschädigt. Dabei wurden Spiegel abgetreten, Scheiben eingeschlagen und Lack zerkratzt.

Wie die Sächsische Zeitung schreibt entstand ein Sachschaden von mehr als 40.000 €.

Anwohner berichten indes, dass mehrere Menschen die Polizei verständigt hätten aber diese wohl erst einige Stunden später reagiert habe.

Eine Anwohnerin beschreibt es mit den Worten: „Es wurde über Stunden randaliert ohne auf Rufe oder Warnungen zu reagieren. Das war denen offensichtlich egal. Da sieht man mal wieder, dass man als Bürger allein dasteht und zuschauen muss, wie sein Eigentum mutwillig zerstört wird.“

MdL Mario Beger dazu: „Unser Staat ist auch dafür verantwortlich stets die Sicherheit der Bürger und dessen Eigentum zu gewähren. Mit dem Fall in Gröditz wird mehr als deutlich, dass durch die von CDU und SPD eingeführte Polizeireform 2020 die Polizei offenbar nicht mehr in der Lage sein kann diese Sicherheit zu gewähren. Im Revier Riesa sind derzeit in den Nächten der Wochenenden 2 Streifenbesatzungen im Einsatz welche sich um den Gesamten Altkreis Riesa mit einer Fläche von 369 qkm kümmern müssen. Dass es da durchaus nicht möglich ist, schnell in Gröditz bei einer Sachbeschädigung zu sein, wenn es beispielsweise in Stauchitz zur gleichen Zeit bei einem Verkehrsunfall um Leib und Leben geht, kann man der Polizei in diesem Moment nicht verübeln. Hier muss die Politik handeln und wieder mehr Geld für die innere Sicherheit aufbringen, Reviere aufstocken und die Stärke der Polizei in Sachsen wieder spürbar erhöhen.“

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