Pflege: Experten-Kommission unterstützt AfD-Landespflegegeld

Die Enquete-Kommission zur Pflege in Sachsen hat ihren Abschlussbericht vorgestellt. Darin wird die Forderung der AfD-Fraktion unterstützt, die häusliche Pflege durch Angehörige finanziell besser zu vergüten.

André Wendt, sozialpolitischer Sprecher, erklärt:

„Ich freue mich, dass die Experten-Kommission zu dem gleichen Ergebnis kommt wie die AfD-Fraktion: Die Pflege von Angehörigen muss deutlich besser unterstützt werden. Leider haben die Altparteien unseren Antrag für ein Landespflegegeld (6/14750) im Landtag abgelehnt. Ich kann nur hoffen, dass sie ihre ideologisch geleitete Blockadepolitik nun aufgeben und zurückkehren zur Sachpolitik für die Bürger.

Mit dem Landespflegegeld können wir mehrere Probleme gleichzeitig angehen. Zum einen gibt es den Wunsch vieler Angehöriger, ihre Familienmitglieder zu Hause selbst zu pflegen sowie den Wunsch vieler älterer Menschen, so lang wie möglich – umgeben von Angehörigen - in den eigenen vier Wänden leben zu können. Dem steht die finanzielle und zeitliche Belastung gegenüber, die mit unserem Pflegegeld zumindest etwas verringert wird. Außerdem ist in den nächsten Jahren mit einem massiven Anstieg von Pflegebedürftigen und damit auch Pflegekräften zu rechnen, die aufgrund einer verfehlten CDU-Politik mittelfristig nicht zu gewinnen sind.“

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