Patriotismus-Debatte: SPD-Ministerin Stange geht auf CDU-Landtagspräsidenten los!

Sachsens Wissenschaftsministerin, Stange (SPD), ging jetzt via „Facebook“ den Landtagspräsidenten und Koalitionspartner, Matthias Rößler (CDU), an, weil der in einem Interview nicht nur mehr Patriotismus, sondern auch das Singen der Nationalhymne von Deutschlands Fußballprofis eingefordert hatte. Stange postete sinngemäß, dass sie zu der „intellektuellen Elite“ gehöre, die mit dem „Begriff Patriotismus ein Problem“ habe. Außerdem befürchtete sie, dass die AfD im Sächsischen Landtag nun anfragen könne, ob Fußballer vom „nächsten Spiel ausgeschlossen“  werden sollen, die die Hymne nicht mitsingen.

Dazu erklärt der AfD-Landtagsabgeordnete, Carsten Hütter aus dem Erzgebirge:

„Die Hymne zu Spielbeginn laut und deutlich mitsingen zu dürfen, sollte jeden Nationalspieler mit Stolz erfüllen. Nationalmannschaften sind das sportliche Aushängeschild ihres Landes für das sie antreten und kämpfen. Ehrlich gesagt, geht es mir auf die Nerven, eine Debatte über Selbstverständlichkeiten zu führen. Ministerin Stange hat offenbar ein verkrampftes und wenig patriotisches Gefühl für ihr deutsches Vaterland entwickelt, obwohl sie als Ministerin dafür angetreten sein sollte, dessen Wohl und Nutzen zu mehren und Schaden von ihm zu wenden. Nun auch noch ihren Koalitionspartner, den Landtagspräsidenten öffentlich dafür zu rüffeln, zeugt von wenig bis mangelhaftem Stil.“

Hier ein Zitat von Franz Beckenbauer von 2010 dazu: „Ich habe 1984 das Singen der Hymne eingeführt, weil ich meine, dass man dann eine ganz andere Einstellung hat, sich viel mehr identifiziert. Außerdem ist es optisch schöner, wenn alle mitsingen. Ich meine, das sollten alle tun. Es kann ja nicht sein, dass die Fans beim Public Viewing oder zuhause mitsingen und die, die auf dem Platz verantwortlich sind, es nicht tun.“


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