Negativ-Zinsen: Sparkassen-Kahlschlag in Sachsen unterbinden

Die Sparkasse Mittelsachsen muss aufgrund der Negativ-Zinsen einen drastischen Sparkurs fahren. Weil sich Sparen nicht mehr lohnt und die Bank kein Geld mehr verdient, muss sie von 43 Geschäftsstellen 16 schließen. Es werden 100 Arbeitsplätze abgebaut und die Kontogebühren angehoben. Der Sparkassen-Chef nannte die Euro-Politik der EZB „krank“, berichtet die „Freie Presse“.

Dr. Rolf Weigand, Mitglied im AfD-Fraktionsvorstand aus Mittelsachsen, erklärt:

„In der Tat ist die Euro-Politik der CDU-geführten Bundesregierung und der EZB krank. Die falsch konstruierte Währung plündert nicht nur die deutschen Sparer aus und lässt hunderte Milliarden deutsches Steuergeld in maroden südeuropäischen Ländern versickern.

Nun wird auch noch den Sparkassen und Banken die Geschäftsgrundlage entzogen und sie müssen ihre Filialen auf dem flachen Land schließen. Ergebnis: Die sächsischen Dörfer werden noch mehr veröden und Rentner kommen nicht an ihr Geld, weil selbst die Automaten abgebaut werden sollen.

Die AfD fordert eine Reform des Euro und der EU-Währungspolitik oder einen Ausstieg, wenn das Euro-System nicht reformierbar ist. Deutsche Interessen müssen in der EZB endlich berücksichtigt werden, damit das Euro-System nicht schleichend zur Transfer-Union umgebaut werden kann. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass Deutschlands Stimme im EZB-Rat nur so viel zählt, wie jeweils die von Malta, Zypern, Portugal oder Griechenland.“

 

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