NATO-Provokationen gefährden den Frieden mit Russland!

Zur Aktuellen Debatte im Plenum des Sächsischen Landtags zu „Defender Europe 2020“ erklärt der AfD-Fraktionsvorsitzende Jörg Urban:

„Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen. Das ist richtig. Es bedeutet aber auch zu widersprechen, wenn ein Bündnispartner den Frieden gefährdet. Wir wollen Frieden mit Russland und lehnen deshalb die Kriegstreiber-Politik der USA ab. Ministerpräsident Michael Kretschmer sollte sich gegen die US-Truppentransporte durch Sachsen aussprechen, um dies zu verdeutlichen.

Unsere ablehnende Haltung gegenüber der Militärübung vor den Toren Russlands darf aber nicht dazu führen, die Bundeswehr an den Pranger zu stellen, wie es die Linken machen. Das ist verantwortungslos. Gerade zur Friedenssicherung brauchen wir die Bundeswehr.“

André Wendt, selbst Berufssoldat, ergänzt:

„Die NATO muss sich auf ihre Rolle als Verteidigungsbündnis konzentrieren. Natürlich muss sie üben, aber bitte nicht vor den Toren Russlands. Wir nehmen die Sorgen der Polen und baltischen Staaten sehr ernst. Manöver mit zehntausenden Soldaten, die in ihrer Dimension an den Kalten Krieg erinnern, bieten jedoch nur eine trügerische Sicherheit. Denn Provokationen führen häufig zur Konfrontation.

Russland muss unser Partner sein, nicht unser Feind. Deshalb setze ich auf Verständnis und Verständigung. Das Manöver an der russischen Grenze braucht es genauso wenig wie die Sanktionen.“

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