Mut zur Wahrheit!

Vor 70 Jahren wurden 30 000 Deutsche aus dem Sudetenland ermordet und kaum einer gedenkt deren Schicksal

Zum 70. Jahrestag der Vertreibung der Sudetendeutschen durch die Benesch-Dekrete erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion, Jörg Urban:

„Zur ganzen Wahrheit der schrecklichen Ereignisse rund um den 2. Weltkrieg gehört auch die brutale und blutige Vertreibung der Deutschen aus dem Sudetenland. Historiker gehen von bis zu 30.000 deutschen Opfern bei Pogromen aus. Auf den Todesmärschen von Brünn und Komotau oder dem Massaker von Aussig wurden Tausende deutsche Zivilisten gequält, gedemütigt und abgeschlachtet. Die betroffene, deutsche Zivilbevölkerung in Nordböhmen hatte in den allermeisten Fällen mit der Kriegsführung nichts zu tun. Die Vertreibung der Deutschen plante Staatspräsident Edvard Benesch bereits 1938, also noch vor Kriegsausbruch.

Mut zu Wahrheit heißt für die AfD auch, Verbrechen am deutschen Volk zu thematisieren. Zumal sie unmittelbar an der Grenze zu Sachsen geschahen und als der Krieg bereits beendet war. Viele Überlebende aus dem Sudetenland wurden nach Sachsen vertrieben. Hier halfen sie hervorragend beim Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur.

Leider wird der 70. Jahrestag der Vertreibung durch die völkerrechtswidrigen, heute immer noch geltenden Benesch-Dekrete in der Öffentlichkeit weitestgehend ausgeblendet. Es gibt beispielsweise keine offiziellen Gedenkfeiern der Bundesregierung für die Opfer.“

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