Minirock und kurze Hosen an deutschen Gymnasien sollen wegen Asylbewerbern unterbleiben

Nach einem Gymnasium in Passau, forderte nun auch der Direktor des „Wolkenberg-Gymnasiums“ in Michendorf (Brandenburg) seine Schülerinnen auf, weder Mini-Rock noch Shorts zu tragen. In der Turnhalle der Schule sind Asylbewerber u.a. aus Kamerun, Pakistan, Bosnien und Serbien untergebracht. Auch Urlauber im Ausland müssten sich den Gepflogenheiten des jeweiligen Landes anpassen, lautete eine der Begründungen des Schulleiters.

Dazu erklärt der kommunalpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Gunter Wild:

„Der Direktor hat selbstverständlich Recht, dass man sich im Ausland den Gepflogenheiten des jeweiligen Landes anpassen sollte. Nur scheint er zu verwechseln, dass die nun gemaßregelten Schülerinnen in Brandenburg und nicht im Ausland zu Hause sind. Er sollte daher an die Asylbewerber appellieren, dass Frauen und Mädchen in Deutschland keine Menschen zweiter Klasse und somit sexuelles Freiwild sind. So herum wird ein Schuh daraus.

Wenn wir uns in Deutschland weiter verbiegen, weil sich irgendjemand durch irgendetwas gestört fühlen sollte, sei es durch Schweinefleisch, Alkohol oder eben durch kurze Röcke, muss es meine Generation vielleicht noch erleben, dass unsere Frauen Burka tragen müssen, in Kneipen und Restaurants zwischen Zittau und Riesa ‚Ayran‘ statt Bier ausgeschenkt wird.

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