Migranten-Kinder extra beschulen ist Selbstverständlichkeit

Aktuell wird ein Vorschlag des CDU-Politikers Linnemann diskutiert, Kinder, die nur sehr schlecht Deutsch sprechen, notfalls später einzuschulen.

Karin Wilke, bildungspolitische Sprecherin, erklärt:

„Dieser Vorschlag ist derart selbstverständlich, dass es mich graust, warum darüber innerhalb der CDU überhaupt noch diskutiert werden muss. Natürlich macht es keinen Sinn, Migranten-Kinder in deutsche Schulklassen einzuschulen, wenn sie dem Unterricht sprachlich nicht folgen können.

Damit in Sachsen keine chaotischen westdeutschen Verhältnisse einziehen, haben wir frühzeitig im Landtag die Sonderbeschulung von Asylbewerber-Kindern ohne Bleibeperspektive beantragt. Diese Kinder sollen in ihrer Muttersprache in Extra-Klassen unterrichtet werden, um sie besser auf ihre Rückkehr in die Heimat vorzubereiten.
Da der Krieg in Syrien und Irak so gut wie beendet ist, endet auch in absehbarer Zeit der vorläufige Schutzstatus für Asylbewerber aus diesen Staaten.
Das entlastet alle, Lehrer, Schüler und die um den Bildungserfolg ihrer Kinder bangenden Eltern.“

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