Meinungsfreiheit erneut abgeschaltet – Medien opfern Sprache dem Zeitgeist!

Erst lud die ARD-Talkshow „Menschen bei Maischberger“ die AfD-Fraktionsvorsitzende und Bundessprecherin der Alternative für Deutschland, Frauke Petry, als Gesprächsgast in die Sendung, bei der es um Asylpolitik gehen sollte, ein, dann trotz vorliegendem Vertrag wieder aus. Nun löschte die ARD eine komplette „Hart-aber-fair“-Sendung gänzlich aus ihrer Mediathek, weil laut „BILD“ Feministinnen einzelne Aussagen von Studiogästen als „sexistisch“ stigmatisierten.

Dazu erklärt die medienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Kirsten Muster:

„Immer öfter landet das hohe Gut der Meinungs- und Informationsfreiheit auf dem Schafott so genannter ‚political correctness‘. Nicht auszudenken, wenn alle Medien missliebige, dem Zeitgeist entgegenstehende Meinungen unterdrücken oder im Nachhinein umschreiben, wie es beispielsweise auch einige Buch-Verlage inzwischen tun. So wurde im Fall ‚Pipi Langstrumpf‘, der ‚Negerkönig‘ nachträglich zum ‚Südseekönig‘ umgeschrieben. Möglicherweise kommt demnächst der Vorschlag, die Bibel nachträglich in gendergerechte Sprache zu pressen.

Ein weiteres Beispiel für grassierende Intoleranz des Wortes, legt nun auch das Nachrichtenportal ‚dpa‘ vor. Dort wird jetzt par par or¬d¬re du muf¬ti der Begriff ‚Asylkritiker‘ verboten und automatisch zum ‚Fremdenfeind‘ erklärt. Davon abgesehen, dass die Asylpolitik der regierenden Parteien eine Katastrophe und Kritik angebracht ist. Freie Meinungsäußerung und freie vielfältige Berichterstattung ist ein hohes Verfassungsgut. ‚Ich hasse das, was du sagst, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass du es sagen kannst‘, sagte bereits Voltaire im 18. Jahrhundert. Im 21. Jahrhundert ist die politische und mediale Kaste weiter davon entfernt denn je.“

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