Medikamentenversand: CDU hyperventiliert aus Angst um Mini-Klientel

CDU-Gesundheitsminister Gröhe plant, den Versandhandel mit rezeptpflichtigen Medikamenten im Internet zu verbieten. Ein entsprechendes Gesetz soll noch vor der Bundestagswahl im September verabschiedet werden. Ärzteverbände kritisieren, dass damit etwa chronisch Kranken und Menschen auf dem Land der Zugang zu Medikamenten dramatisch erschwert werden könnte.

Gunter Wild, Sprecher für Kommunalpolitik und für den ländlichen Raum der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt dazu:

„Die Christdemokraten gehen den Weg der FDP: Klientelpolitik für eine kleine Gruppe Privilegierter, die glauben, der Politik mit impertinenten Forderungen ihren Stempel aufdrücken zu können. Das geplante Verbot vom Medikamentenhandel im Internet würde ohne Frage einigen Pharmazeuten gefallen – aber alten, möglicherweise bettlägerigen Menschen und Bürgern auf dem Land den Zugang zu dringend benötigter Medizin fast unmöglich machen. Gerade die CDU hat mit ihrer Leuchtturmpolitik, dem Fokussieren auf städtische Regionen, dafür gesorgt, dass weite Teile auf dem Land wirtschaftlich im Niedergang begriffen sind. Viele kleine Orte haben überhaupt keine Apotheke mehr; wer etwas braucht, muss viele Kilometer weiter fahren.
Statt den ländlichen Raum zu fördern, sorgt die CDU mit Ihrer Klientelpolitik dafür, dass der Unterschied zwischen Stadt und Land immer größer wird.
Senioren, chronisch Kranke, Menschen ohne Auto sollten sich merken, welche Partei ihnen den Zugang zu Arzneimitteln erschweren will.“

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