Medien-Versagen am Terrorwochenende nur schwer erträglich!

Zur Berichterstattung über die Mord- und Terroranschläge am Wochenende erklärt der AfD-Landtagsabgeordnete Detlev Spangenberg:

„Die allermeisten Medien haben am Wochenende bei der Berichterstattung nicht nur eine traurige, sondern meiner Wahrnehmung nach auch eine peinliche Rolle gespielt.

Der Amokläufer von München wurde in ersten Berichten in der rechtsextremistischen Ecke verortet – als hätte man sich dies sehnlichst gewünscht. Während in den ausländischen Medien stets sein gesamter Name Ali David S. genannt wurde, tauchte er in deutschen Medien wie auf Presseamtsbefehl nur als David S. auf.

Das keineswegs nur mögliche, sondern empirisch hochwahrscheinliche islamistische Tatmotiv beim Selbstmordattentat von Ansbach wurde ebenso kleingeredet wie die muslimische Herkunft des Attentäters, der in Reutlingen eine Frau mit einer Machete erschlug und drei weitere Menschen verletzte. Stattdessen versuchten zahlreiche Medien mit auffälliger Emsigkeit, die Verbrechen als Ergebnis psychischer Erkrankungen zu deuten – obwohl Depressionsexperten sofort öffentlich erklärten, dass depressiv erkrankte Bürger nicht zur Gewalt gegen Dritte neigen. 

Zudem wurde in sozialen Netzwerken und Medien kritisiert, dass fünf Stunden nach dem Terroranschlag von Ansbach in der vergangenen Nacht keine einzige Live-Sendung im deutschen TV dazu zu sehen war, der amerikanische Kanal CNN aber sehr wohl live aus Deutschland berichtete. Ein weiterer Grund, die nutzlosen Rundfunkbeiträge endlich abzuschaffen. Hochbezahlte Redaktionen, denen der Sonntagsschlaf wichtiger ist oder die sich nicht imstande sehen, realistisch und ohne politische Verklärung über dieses dritte Gewaltverbrechen binnen dreier Tage zu berichten, benötigen wir nicht. Erst Recht nicht, wenn in Deutschland der lokale Ausnahmezustand herrscht.“

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