Medien schüren Panik bei Berichterstattung über Volkswagen

„Sind 750 Unternehmen von VW-Krise betroffen?“ fragte jetzt „MOPO 24“. Der „Tagesspiegel“ fragt öffentlich: „Ob der Konzern den Vertrauensverlust überlebt?“ Auch andere Medien verbreiten Untergangsstimmung beim Thema Volkswagen.

Zur aktuellen Berichterstattung der Medien und der Politik nach dem VW-Skandal erklärt der Landtagsabgeordnete der AfD, Carsten Hütter, selbst Autohaus-Besitzer:

„Die Linken sprachen im Landtag sogar von einem ‚VW-Desaster.‘ Mir kommt es so vor, als ob viele Medien oder linksrotgrüne Politiker gar nicht erwarten können, dass VW ganz schnell in die Krise schlingert, die sie versuchen herbeizureden oder zu schreiben. Fest steht: Amerikaner machen nach dem Diesel-Desaster keinen Bogen um die Marke Volkswagen. Bei Stichproben der Fachzeitschrift ‚Automobil Produktion‘ in Kalifornien zeigen sich die Händler überraschend entspannt. Eine aktuelle, deutsche Studie belegt zudem: ‚74 Prozent der Interviewten können sich sogar vorstellen, einen VW zu kaufen. Der Skandal sei bald vergessen, in einem Jahr rede niemand mehr darüber‘, meinen rund Zwei Drittel der Befragten bei einer Online-Umfrage der Markenberatung Prophet unter 1.000 Erwachsenen in Deutschland.

Jüngste Erhebungen ergaben sogar, dass Volkswagen mit Marken wie VW, Skoda, Seat und Audi die Verkäufe um 8,4 Prozent steigern konnte.

Ich frage mich deshalb, warum nur in wenigen ausgewählten Fachpublikationen fair und wahr berichtet, sonst aber oft defätistisch ein Untergangsszenario der Marke Volkswagen herbeizelebriert werden soll, statt auch publizistisch dafür einzutreten, dass möglichst keine Arbeitsplätze - vor allem auch in Sachsen nicht - verloren gehen. Mir ist natürlich auch bekannt, dass vielen Politiker der Grünen Dieselfahrzeuge aus ideologischen Gründen ein Dorn im Auge sind. VW wird diesen Skandal, der auch einer war, überleben. Personelle Konsequenzen der Verantwortlichen sind gezogen, nun heißt es weiter Gas geben und nach vorne schauen. Dabei sollten nicht nur die Medien, sondern auch Politiker helfen und nicht verbal nachtreten.“

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