McKinsey: Asylpolitik der Bundesregierung verheerend

Die Unternehmensberatung McKinsey hat der Asylpolitik der Bundesregierung ein verheerendes Zeugnis ausgestellt. Allein 2016 sind drei Milliarden Euro zusätzliche Kosten für den Steuerzahler durch Rechtsbruch und nicht erfolgte Abschiebung ausreisepflichtiger Asylbewerber angefallen. Da nur rund 53 Prozent aller Asylbewerber legal in Deutschland bleiben dürfen, müssten dieses Jahr mindestens 570.000 Migranten abgeschoben werden – das wäre eine Versiebenfachung gegenüber 2016.

Dazu erklärt der sicherheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sebastian Wippel:

„McKinsey weist ein asylpolitischen Harakiri nach, das von den Konsens-Parteien seit vielen Jahren betrieben wird. Die desaströse ‚Willkommenskultur‘ von Kanzlerin Merkel hat das Fass nun zum Überlaufen gebracht. Die Unternehmensberatung kritisiert, dass es praktisch keine Sanktionen für ausreisepflichtige Asylbewerber geben würde, die nicht freiwillig in ihr Heimatland zurückgehen.

Wer Deutschland verlassen muss, darf laut McKinsey keine finanziellen Leistungen mehr erhalten, sondern nur noch Sachleistungen. Wer gegen seine Mitwirkungspflicht zur Passbeschaffung verstößt, muss ebenfalls sanktioniert werden. Zudem sei ein großer Teil der Abschiebehindernisse nur vorgetäuscht und die Behörden würden zu schnell Duldungen aussprechen. Alle diese Punkte hat die Alternative für Deutschland seit ihrer Gründung 2013 immer wieder angeprangert und wurde als fremdenfeindlich diffamiert. Zudem hätte sich die Bundesregierung die teure Studie bei der Unternehmensberatung sparen können. Die Missstände sind so offensichtlich, dass sie jeder halbwegs bei Sinnen seiende Mensch wahrnehmen kann.“

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